
Wir schreiben unsere Geschichte weiter
Mit dem Humanistischen Institut für Bildungs-, Organisations- & Gesellschaftswandel
Chronik & Entstehung: Wie es zum HIBOG kam
2005–2015: Ausbildungs- & Studienzeit sowie fachpraktische Verdichtung
Diese Jahre standen im Zeichen einer intensiven sozialpädagogischen Ausbildungs- und Qualifikationsphase. Praktische Erfahrungen in Kindertageseinrichtungen, im Krankenhaus und in der Schulsozialarbeit bildeten die Grundlage. Es folgten das Studium für Lehramt in Sozialpädagogik und Germanistik sowie das Referendariat.
In den Abschlussarbeiten spiegelten sich bereits die Themen wider, die bis heute die Arbeit des HIBOG prägen: Sozialisation von Jugendlichen, Beziehungsgestaltung in Familie und Schule, berufliche Identitätsbildung und pädagogische Verantwortung.
Erkenntnis dieser Phase: Pädagogische Professionalität entsteht nicht allein aus Methodik oder Fachwissen. Entscheidend ist die innere Haltung der handelnden Person – und die Qualität der Beziehungen, die sie gestaltet.
2015–2023: Berufliche Praxis in der institutionellen Bildung
Als Lehrkraft für Sozialpädagogik und Germanistik lag der Schwerpunkt auf der Ausbildung angehender Erzieherinnen und Erzieher sowie auf der Begleitung junger Menschen im Beruflichen Gymnasium.
In dieser Phase verdichtete sich ein zentrales Anliegen: Mentale Gesundheit, pädagogische Haltung und ethische Verantwortung sind keine Ergänzungsthemen – sie sind die Grundlage professioneller Handlungsfähigkeit. Selbstreflexion, Beziehungsfähigkeit und eine klare innere Ausrichtung entscheiden darüber, ob Bildung wirklich trägt.
Zugleich reifte die Frage: Wie müssen Organisationen gestaltet sein, damit professionelle Integrität und Selbstführung nicht nur gefordert, sondern auch strukturell ermöglicht werden?
2020–2024: Human¹ Education – Mentale Gesundheit im Bildungssystem
Mit Beginn der Pandemie entstand die Bildungsinitiative Human¹ Education. Im Mittelpunkt stand die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien in einer außerordentlichen Belastungszeit.
Über 40 Schulvorträge in verschiedenen Bundesländern sowie öffentliche Beiträge erreichten ein breites Publikum. Mentale Gesundheit wurde dabei nicht als individuelles Thema verstanden, sondern als strukturelle Bildungsaufgabe eingeordnet.
Im Verlauf dieser Arbeit zeigte sich jedoch, dass in stark ordnungsorientierten Schul- und Organisationskontexten der Handlungsspielraum für zusätzliche, beziehungs- und entwicklungsbezogene Initiativen begrenzt sein kann. Prioritäten, Vorgaben und bestehende Strukturen lassen in solchen Umgebungen häufig nur eingeschränkt Raum für weitergehendes menschliches Engagement über den definierten Auftrag hinaus.
Diese Erfahrungen haben wesentlich dazu beigetragen, das Thema weiterzuführen und systemisch zu vertiefen: Nicht einzelne Maßnahmen stehen im Vordergrund, sondern die Wechselwirkungen zwischen Haltung, Struktur und Kultur. Nachhaltige Entwicklung entsteht dort, wo neben inhaltlichen Impulsen auch organisationale Offenheit, Verantwortungsübernahme und erweiterte Formen der Zusammenarbeit ermöglicht werden.
Oktober 2024: Gründung vom HIBOG
Im Oktober 2024 mündete die gesamte Entwicklung in die Gründung des Humanistischen Instituts für Bildungs-, Organisations- & Gesellschaftswandel – konzipiert als evolutionäre, selbstlernende Weiterbildungseinrichtung.
Was als pädagogische Praxis begann, wurde am HIBOG zu einem integral-transformativen Ansatz systematisiert. Der Fokus liegt heute auf der strukturellen Gestaltung von Bildungs- und Organisationskontexten – durch die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften mit professioneller Integrität.
Mit dem HIBOG entstanden neue Berufsrollen: die Studienbegleitung als eigenständiges professionelles Profil sowie die HIBOG-Botschafterin und der HIBOG-Botschafter als Multiplikatoren in unterschiedlichen Praxisfeldern. In der Arbeit als Education Angels begleiten wir abschlussgefährdete Jugendliche – und machen autonome Bildung erlebbar.
Sarah Modder unterstützt das Institut in organisatorischen und kreativen Prozessen.
Abschluss & Vision
Das HIBOG heute – für die, die vorangehen.
Wer sich bei uns weiterbildet, verändert nicht nur sich. Er oder sie verändert das, was um ihn herum entsteht.
Das HIBOG arbeitet an der Vermenschlichung unserer Arbeits- und Bildungswelt. Wir qualifizieren Fach- und Führungskräfte, die selbstlernende Organisationen nicht nur kennen – sondern selbst hervorbringen. Menschen mit Haltung, die Verantwortung übernehmen, menschenorientierte Strukturen gestalten und andere mitnehmen.
Die Geschichte unseres Humanistischen Instituts ist der Weg von der praktischen Arbeit in traditioneller Bildungsumgebung zur Gestaltung einer integralen Arbeits- und Bildungstransformation. Sie ist der Beweis: Professionaliät und Menschlichkeit sind keine Gegensätze. Sie gehören zusammen.
Die Geschichte unseres Humanistischen Instituts ist der Weg von der praktischen Arbeit in traditioneller Bildungsumgebung hin zur Gestaltung einer integralen Arbeits- & Bildungstransformation. Sie dokumentiert die Entwicklung einer Haltung, die Professionalität und Menschlichkeit als Einheit begreift.
Du erkennst dich in unserer Geschichte wieder?
Dann bist du hier richtig. Am HIBOG qualifizieren sich Fach- und Führungskräfte, deren professionelle Integrität bereits signalisiert, dass mehr möglich ist – und die bereit sind, dieses Mehr in evolutionäre, lebendige Organisationen zu übersetzen
Vielleicht ist sie auch deine
Erschöpfung ist niemals ein Signal, noch mehr zu leisten. Sie zeigt an, dass es Zeit ist, etwas anderes zu tun - auch (und gerade) wenn es radikal anders ist
Aliza Shapiro
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